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Menachem Begin
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Menachem Begin (hebräisch ×× ×× ××××; geboren am 16. August 1913 in Brest, damals Russisches Kaiserreich, als MieczysĹaw Biegun; gestorben am 9. März 1992 in Tel Aviv, Israel) war ein israelischer Politiker, Untergrundkämpfer und Jurist. Begin war von 1977 bis 1983 Ministerpräsident, auĂerdem AuĂen- (1979â1980) und Verteidigungsminister (1980â1981) Israels.
Begin war ein fĂźhrender Vertreter des Revisionistischen Zionismus. Nachdem er zunächst aus Polen vor den deutschen Besatzern geflohen war, gelangte er Ăźber die Sowjetunion in das Mandatsgebiet Palästina, wo er 1943 Kommandeur der terroristischen Untergrundorganisation Irgun Tzwai Leâumi wurde. Nach der StaatsgrĂźndung Israels 1948 wandte er sich der Politik zu und grĂźndete die rechte, revisionistisch-zionistische Partei Cherut, die er bis 1983 fĂźhrte.
Cherut war die wichtigste Oppositionskraft Israels, bis sie während des Sechstagekrieges 1967 einer Regierung der nationalen Einheit beitrat, in der Begin bis 1970 Minister ohne Geschäftsbereich war. 1973 grĂźndete er den national-konservativen Likud-Block. Dieser gewann 1977 die Wahl, und Begin wurde israelischer Ministerpräsident. In seine Amtszeit fiel sowohl der Friedensschluss mit Ăgypten, fĂźr den er 1978 gemeinsam mit Muhammad Anwar as-Sadat den Friedensnobelpreis erhielt, als auch der erste Libanonkrieg 1982. Im Oktober 1983 trat er als Ministerpräsident aufgrund ausbleibender Erfolge im Libanon zurĂźck.
Begin war ein UnterstĂźtzer religiĂśs-konservativer Werte, hatte enge Verbindungen zu nationalreligiĂśsen und charedischen (âultraorthodoxenâ) Gruppencite-ref-1[1] und vertrat die Ansicht, dass das jĂźdische Volk ein gottgegebenes Recht auf das biblische Land Israel (Eretz Israel) habe.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]
Contents
⢠Leben
⢠Begin-Zentrum
⢠Schriften
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Jugend und Aktivität in Betar und Anders-Armee
Begin wurde in Brest (damals Russisches Kaiserreich, heute Belarus) geboren. Sein Vater war Sekretär der dortigen jßdischen Gemeinde, seine Mutter entstammte einer orthodoxen Rabbinerfamilie. Beide wurden während des Holocaust von den deutschen Nationalsozialisten ermordet. Menachem ging auf eine Misrachi-Schule und besuchte danach ein polnisches Gymnasium.
Seit 1929 gehÜrte er der revisionistisch-zionistischen Betar-Bewegung unter der Fßhrung von Wladimir Jabotinsky an, die in Hinblick auf die Grßndung eines jßdischen Staates in Eretz Israel maximale und kompromisslose Forderungen vertrat. Er sollte nicht nur das damalige britische Mandatsgebiet Palästina westlich des Jordans, sondern auch Transjordanien umfassen. Begin studierte Rechtswissenschaften an der Universität Warschau und stieg zugleich in fßhrende Positionen der Betar auf.
Von 1936 bis 1938 war er Generalsekretär des tschechoslowakischen Betarzweiges und 1939 wurde er Chef der polnischen Betar. Nach dem deutschen Ăberfall auf Polen im selben Jahr floh er vor den einrĂźckenden Deutschen nach Wilna, das nach dem Einmarsch der Roten Armee unter sowjetischer Besatzung war. Dort wurde Begin inhaftiert und als âAgent des britischen Imperialismusâ zu acht Jahren Zwangsarbeit in einem Straflager im sibirischen Workuta verurteilt.
Er wurde 1941 nach dem deutschen Ăberfall auf die Sowjetunion und Unterzeichnung des Sikorski-Maiski-Abkommens als polnischer StaatsbĂźrger freigelassen und trat freiwillig den Polnischen Streitkräften in der Sowjetunion unter dem Kommando von General WĹadysĹaw Anders bei. Im Jahr 1942 im Rang eines Korporals wurde Begin mit der polnischen Armee in den Iran und später nach Palästina Ăźberstellt. Er kam 1942 in das Land,cite-ref-4[4] wo er den Dienst in der Anders-Armee quittierte. Dort wurde 1943 sein Sohn Benny geboren.
Irgun-Fßhrer in Palästina
Als Begin 1942 in Palästina aus der âAnders-Armeeâ entlassen wurde, trat er in die zionistische paramilitärischen Untergrundorganisation Irgun Zwai Leumi (auch als Etzel bekannt) ein, die mit terroristischen Mitteln gegen die britische Mandatsmacht und arabische Palästinenser kämpfte. Begin wurde 1943 deren AnfĂźhrer.
Begin war verantwortlich fĂźr den Sprengstoffanschlag auf das King David Hotel 1946 in Jerusalem, bei dem 91 Menschen ums Leben kamen (unter anderem 28 britische StaatsangehĂśrige, 41 Araber, 17 Juden).
Umstritten ist Menachem Begins Verwicklung in das Massaker von Deir Yasin vom 9. April 1948 an Arabern. Allerdings hat Begin selbst von einem Massaker gesprochen und dieses gerechtfertigt.cite-ref-7[7] Manche Historiker, so der im englischen Exeter lehrende Israeli Ilan Pappe,cite-ref-8[8] werfen der von Begin gefĂźhrten Irgun systematische ethnische Säuberung und Massaker an der arabisch-palästinensischen BevĂślkerung vor. Andere Historiker, darunter der gleichfalls den Neuen israelischen Historikern zugerechnete Benny Morris â halten eine derartige Bewertung fĂźr nicht haltbar.cite-ref-9[9]cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]
GrĂźndung Israels und der Cherut-Partei
Nach der Israelischen Unabhängigkeitserklärung 1948 lĂśste sich die Irgun auf, und Begin grĂźndete die Cherut-Partei. Als sich Begin Ende 1948 in New York aufhielt, um unter Amerikanern mit jĂźdischem Hintergrund Geld fĂźr die neu gegrĂźndete Partei zu sammeln, verfassten 26 zumeist jĂźdische Intellektuelle, darunter Hannah Arendt und Albert Einstein, einen Leserbrief an die New York Times. Darin wiesen sie auf seine terroristische Vergangenheit hin und warnten vor der Cherut-Partei, die sie als âjĂźngste Manifestation des Faschismusâ bezeichneten.cite-ref-12[12]
Seine Partei, die eine Ausdehnung Israels auf die Grenzen des Britischen Mandats vor der Abspaltung des KĂśnigreichs Jordanien 1922 anstrebte, wurde 1949 drittstärkste Kraft im israelischen Parlament (hinter zwei linkszionistischen Parteien und einem BĂźndnis orthodox-religiĂśser Parteien). Begin hielt sich jedoch im Hintergrund und wurde aufgrund seiner terroristischen Vergangenheit auch gemieden.cite-ref-shindler-13-0[13] Seine politischen Gegner des sozialistischen Parteienspektrums in Israel sowie eines breiteren politischen Spektrums im Ausland betrachteten Begin, wie Ăźberhaupt den revisionistischen Zionismus, als âfaschistischâ und ârechtsradikalâ. So verglich David Ben-Gurion Begin 1963 mit Adolf Hitler, und Erich Fried verglich ihn 1982 mit Reinhard Heydrich.cite-ref-14[14]
Nach Angaben von Elieser Sudit war Menachem Begin der Drahtzieher fĂźr den von Sudit versuchten Bombenanschlag gegen Bundeskanzler Konrad Adenauer am 27. März 1952. Beim Versuch, die Bombe zu entschärfen, kam ein deutscher Brandmeister der Feuerwehr ums Leben. Begin war ein entschiedener Gegner des sogenannten Wiedergutmachungsabkommens zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland gewesen. Adenauer hatte er in der Knesset als âMĂśrderâ bezeichnet.cite-ref-15[15]
Politischer Aufstieg
Ab den Wahlen 1955 war die von Begin gefĂźhrte Cherut-Partei stets zweitstärkste Kraft in der Knesset, lag aber weit hinter der regierenden Arbeiterpartei Mapai und stagnierte bei 15 bis 17 Sitzen. War die Partei zunächst aufgrund ihrer terroristischen Vergangenheit und radikalen Ideologie von den anderen politischen Kräften geächtet, bemĂźhte sich Begin, sie durch eine pragmatischere Linie stärker in das politische System zu integrieren. Hatte sich die Cherut zuvor aufgrund der Feindschaft von revisionistischen und sozialistischen Zionisten vom mächtigen Gewerkschaftsbund Histadrut ferngehalten, bildete sie ab 1963 eine eigene Fraktion innerhalb der Gewerkschaft.cite-ref-16[16] Auch das Ziel des Revisionistischen Zionismus einer âvollständigen Wiederherstellung des Heimatlandesâ (GroĂisrael) legte Begin pragmatischer aus; Forderungen der Cherut auf Gebiete Ăśstlich des Jordans (im KĂśnigreich Jordanien) nahmen in dieser Zeit ab.cite-ref-17[17]
Vor den Wahlen 1965 bildete die Cherut ein Bßndnis mit der Israelischen Liberalen Partei gegen die Dominanz der Mapai und ihrer sozialistisch-zionistischen Verbßndeten. Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender dieses Mitte-rechts-Bßndnisses namens Gachal (Block Cherut und Liberale) war Begin. Dies brachte der Cherut einen Legitimitätsschub.cite-ref-18[18] Bei der Wahl enttäuschte der Block jedoch und blieb weit abgeschlagen hinter dem linken Bßndnis HaMaʿarach unter Fßhrung der Mapai. Mit Ausbruch des Sechstagekrieges am 5. Juni 1967 trat der Gachal in eine Regierung der nationalen Einheit ein. Menachem Begin wurde ebenso wie der Liberale Josef Sapir Minister ohne Geschäftsbereich im Kabinett Levi Eschkol III. Dieses Amt behielt er auch nach dem Tod Eschkols unter der neuen Ministerpräsidentin Golda Meir.
Das Kabinett stimmte 1970 dem Friedensplan des amerikanischen AuĂenministers William P. Rogers zu, der einen RĂźckzug der israelischen Truppen auf sichere Grenzen verlangte. Auf Grund der BefĂźrchtung, dass Israel nun aufgeteilt werden kĂśnnte, verlieĂ Begin mit seinem Mitte-rechts-Block am 6. August 1970 die Regierung, um gegen die Land-fĂźr-Frieden-Politik zu protestieren. Der national-liberale Gachal wurde vor den Wahlen 1973 um weitere rechte Parteien zum Likud-Block erweitert, als Gegengewicht zum Zusammenschluss der Arbeiterparteien. Bei der Wahl machte das Mitte-rechts-Lager deutliche Zugewinne, blieb aber hinter den Sozialdemokraten und weiterhin in der Opposition.
Ministerpräsident
Auf Grund seines gewachsenen Machtpotenzials durch den Likud-Block, durch die wachsende Anhängerschaft orientalischer Juden (Mizrachim), deren Ressentiments er bewirtschaftete,cite-ref-19[19] sowie Korruptionsvorwßrfen gegen die Regierung Jitzchak Rabins und die immer weiter anwachsende Inflation wurde der Likud im Jahr 1977 erstmals stärkste Kraft und Menachem Begin ab Mai 1977 der erste Likud-Ministerpräsident (bzw. der erste Ministerpräsident der politischen Rechten) und der insgesamt sechste Ministerpräsident des Staates Israel.cite-ref-shindler-13-1[13] Er bildete eine Regierung bestehend aus rechten und orthodox-religiÜsen, konservativen Parteien.cite-ref-20[20]
Im November desselben Jahres kam es zum historischen Treffen mit Ăgyptens Präsident Muhammad Anwar as-Sadat. Auf Vermittlung von US-Präsident Jimmy Carter war das Jahr 1978 gekennzeichnet durch Verhandlungen auf dessen Feriensitz Camp David, die in einem Abkommen gipfelten und im März 1979 zum israelisch-ägyptischen Friedensabkommen fĂźhrten. Begin und Sadat erhielten fĂźr das Camp-David-Abkommen den Friedensnobelpreis des Jahres 1978. Gegen die Entscheidung, Begin auszuzeichnen, gab es in Norwegen so heftige Proteste, dass die Ăbergabezeremonie in der Festung Akershus stattfinden musste.cite-ref-21[21]
Nach den Grundsätzen des israelisch-ägyptischen Friedensabkommens Ăźbergab Israel die Sinai-Halbinsel an Ăgypten. Zugleich wurden alle israelischen Siedlungen (auch die Stadt Yamit) entfernt. Begin musste sich erheblichem Widerstand innerhalb des eigenen Regierungslagers aussetzen, dies fĂźhrte zugleich zu einem Bruch innerhalb des Likud-Blocks. Im Juni 1981 wurde seine politische Rolle jedoch durch erneute Wahlen bestätigt, und er blieb Ministerpräsident. Kurz zuvor hatte er die Bombardierung des irakischen Leichtwasserreaktors Osirak angeordnet, da er eine unmittelbare atomare Bedrohung Israels durch den Irak befĂźrchtete.
1982 lieà Begin die Armee in den Libanon einmarschieren. Dies rechtfertigte er mit der Begrßndung, dass die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) Raketen auf zivile Gegenden in Nordisrael schoss und nicht zuletzt Terroranschläge gegen Israelis im Ausland fortfßhrte. Der Terroranschlag und Tod des israelischen Botschafters in London durch eine PLO-Splittergruppe war nun Hauptgrund fßr den militärischen Einsatz im Libanon.cite-ref-shindler-13-2[13]
So begann die Operation âFrieden fĂźr Galiläaâ, die sechs Monate dauerte. Im darauffolgenden Waffenstillstandsabkommen wurde vereinbart, dass eine Pufferzone im SĂźden des Libanons aufgebaut wurde und israelische Einheiten bis ins Jahr 2000 dort stationiert sein sollten.cite-ref-shindler-13-3[13]
Weltweites Aufsehen erregte die Besetzung Beiruts im September 1982 mit dem Massaker in den Palästinenserlagern von Sabra und Schatila: Christliche libanesische Milizen massakrierten dort Hunderte von Palästinensern â Frauen, Männer und Kinder â, ohne dass die in der Nähe stationierten israelischen Armeeeinheiten eingriffen. Die israelische Armee erhellte die Lager während der Nacht mit Leuchtraketen, um die phalangistischen Milizen zu unterstĂźtzen.cite-ref-22[22] Nach einer israelischen Untersuchung durch die Kahan-Kommission musste der Hauptverantwortliche fĂźr den Libanon-Feldzug, der damalige Verteidigungsminister Ariel Scharon, zurĂźcktreten. Scharon wurde allerdings noch im gleichen Jahr Minister ohne Geschäftsbereich. Begin reagierte auf das Massaker ungerĂźhrt, als er sagte: âDie Christen ermorden die Muslime und die Goyim [Nichtjuden] geben den Juden die Schuld.âcite-ref-23[23]
Am 17. Mai kam es zu einem israelisch-libanesischen Abkommen, das einen vollständigen RĂźckzug der israelischen Truppen vorsah. Im Juli des Jahres zog Begin einen Teil der Truppen tatsächlich ab.cite-ref-shindler-13-4[13] Das von Scharon angeordnete Flächenbombardement Beiruts am 10. August fĂźhrte zu einer Verschlechterung der Beziehungen zur amerikanischen Regierung unter Reagan.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25] Begins Weigerung, ausländischen Hilfsorganisationen Zugang zu den Schlachtfeldern und den bombardierten Städten und DĂśrfern im Libanon einzuräumen, fĂźhrte zu einem Ansehensverlust Israels. GroĂbritannien, Frankreich und die EG verurteilten Begins Vorgehen.
Begin trat am 15. September 1983 Ăźberraschend von all seinen Ămtern zurĂźck. Bis heute ist nicht klar, was die genauen Umstände hierfĂźr waren. Historiker vermuten, dass es an einer jahrelangen Depression lag, die sich durch die Ereignisse des Libanonkriegs und den Tod seiner Frau 1983 intensivierte. Der bisherige AuĂenminister Jitzchak Schamir folgte ihm sowohl als Vorsitzender des Likud als auch im Amt des Ministerpräsidenten. Begin starb am 9. März 1992 in Tel Aviv.cite-ref-shindler-13-5[13] Begraben wurde er auf dem JĂźdischen Friedhof am Ălberg.
Begin in der Kunst
⢠Im Zeichentrickfilm Waltz with Bashir wird Begin dargestellt.
⢠Im Film ...die keine Gnade kennen (Raid on Entebbe, 1976) von Irvin Kershner wurde Begin von David Opatoshu gespielt.
⢠Barry Morse spielte Begin im Fernsehfilm Sadat (1983).
Begin-Zentrum
Am 28. März 1998 beschloss die Knesset die Grßndung des Menachem Begin Heritage Center in Jerusalem, welches das Erbe von Begin bewahren und als Forschungsinstitut dem Kampf um die Unabhängigkeit Israels und seiner Zukunftssicherheit dienen soll.cite-ref-jvl-26-0[26] Das Zentrum wurde am 16. Juni 2004 von Premierminister Ariel Sharon erÜffnet.cite-ref-27[27] Das Museum erinnert an das Leben von Begin, die Bibliothek enthält auch Bßcher aus seiner persÜnlichen Bibliothek. Das Forschungsinstitut fÜrdert die Kooperation mit Universitäten und anderen Forschungszentren.
Das Begin-Zentrum vergibt einen jährlichen Preis an eine Person oder Organisation, die wichtige Arbeit zum Wohle des Staates Israel und/oder des jĂźdischen Volkes geleistet hat. Zu den frĂźheren Preisträgern gehĂśren Ilan Ramon, der erste israelische Astronaut, KĂĽre Kristiansen, ein norwegischer Politiker, der das Nobelpreiskomitee verlieĂ, als der Preis an Jassir Arafat verliehen wurde und Rabbi Avraham Elimelech Firer, GrĂźnder von Ezra L'Marpeh, einer Gesellschaft, die Menschen anleitet, die medizinische Behandlung suchen.cite-ref-28[28] Die israelische Ministerin Pnina Tamano-Schata hat 2021 den erstmals vergebenen Begin-Schild-Preis vom Begin-Zentrum fĂźr FĂźhrungsstärke erhalten.cite-ref-29[29]
Schriften
⢠××ר×: ××ר×× ×ת×× ×Š× ××¤×§× ××ר××× ×׌××× ×××××× ××ר׼֞×׊ר×× (Der Aufstand: Die Erinnerungen des Kommandeurs der Nationalen Militärorganisation in Palästina). 1951.
⢠Englisch: The Revolt. Ăbersetzt von Samuel Katz. W. H. Allen, London 1951.
⢠×××××ת ××× ×× (WeiĂe Nächte). Jerusalem 1953.
⢠Englisch: White Nights. The Story of a Prisoner in Russia. Ăbersetzt von Katie Kaplan. Macdonald, London 1957.
Literatur
⢠Avi Shilon: Menachem Begin, A Life. Aus dem Hebräischen ßbersetzt von Danielle Zilberberg und Yoram Sharett. Yale University Press, New Haven/London 2012, ISBN 978-0-300-16235-6.
⢠Anja Steinmetz: Schmidt-Begin-Konflikt. In: Torben Fischer, Matthias N. Lorenz (Hrsg.): Lexikon der âVergangenheitsbewältigungâ in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945. Transcript, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89942-773-8, S. 224 f.
Weblinks
Commons
: Menachem Begin
â Album mit Bildern
⢠Literatur von und ßber Menachem Begin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1978 an Menachem Begin (englisch)
⢠Menachem Begin (1913â1992). In: Jewish Virtual Library (englisch).
⢠Begin Menachem (1913â1992). In: The Jewish Agency for Israel (englisch).
⢠Website des Menachem Begin Heritage Center (hebräisch, englisch).
⢠Menachem Begin auf der Webseite der Knesset (englisch)
Einzelnachweise
cite-note-11. â https://blogs.timesofisrael.com/menachem-begins-jewish-life-and-legacy
cite-note-22. â https://blogs.timesofisrael.com/menachem-begins-jewish-life-and-legacy
cite-note-33. â https://www.jpost.com/experts/israels-right-to-exist-will-not-be-dictated-by-foreign-nations-396429
cite-note-44. â Tom Segev: Es war einmal Palästina â Juden und Araber vor der StaatsgrĂźndung Israels. Pantheon Verlag (Random House), MĂźnchen 2006, ISBN 978-3-570-55009-0, S. 496 (Originalausgabe: One Palestine, Complete: Jews and Arabs under the British Mandate, Metropolitan Books, New York 2000; Ăźbersetzt von Doris Gerstner; leicht gekĂźrzte deutschsprachige Ausgabe).
cite-note-55. â Jewish Defense Organizations: The Role of Jewish Defense Organizations in Palestine (1903â1948). In: Jewish Virtual Library. (englisch).
cite-note-66. â Menachem Begin. (Memento vom 9. März 2012 im Internet Archive). Betar Tagar UK. (englisch).
cite-note-77. â Markus A. Weingardt: Deutsche Israel- und Nahostpolitik. Campus Verlag 2002, ISBN 3-593-37109-X, S. 33.
cite-note-88. â Ilan Pappe: Die ethnische Säuberung Palästinas. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-86150-791-8.
cite-note-99. â Benny Morris: The Liar as Hero. In: The New Republic. 17. März 2011, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
cite-note-1010. â Benny Morris: Politics by Other Means. In: The New Republic online. 22. März 2004, abgerufen am 14. Mai 2018 (PDF, 172 kB; Kritik an Ilan Pappe in einer Besprechung seines Buches A History of Modern Palestine: One Land, Two Peoples).
cite-note-1111. â The Liar as Hero, Benny Morris in The New Republic vom 17. März 2011.
cite-note-1212. â Albert Einstein Letter to The New York Times. December 4, 1948 New Palestine Party. Visit of Menachen Begin and Aims of Political Movement Discussed, A letter to The New York Times, published in the âBooksâ section (Page 12) of Saturday December 4, 1948
cite-note-shindler-1313. â Colin Shindler: The Land Beyond Promise, Israel, Likud and the Zionist Dream. 1995.
cite-note-1414. â PĂłl OâDochartaigh: Erich Friedâs HĂśre, Israel â More Than Just Shoes in the Sand. In: PĂłl OâDochartaigh (Hrsg.): Jews in German literature since 1945. German-Jewish Literature? Rodopi, Amsterdam/Atlanta 2000, S. 200.
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